Geschichte

Aus "Rundem Tisch" entsteht Initiative "Chemie am Hochrhein"

Die Initiative „Chemie am Hochrhein“ ist 2013 aus einem Runden Tisch entstanden, der von der Arbeitsgemeinschaft Hochrhein der Betriebsräte gemeinsam mit der IG BCE (Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie) initiiert wurde. Auslöser war das von den Akteuren aus der betroffenen Wirtschaft als negativ wahrgenommenes Image der Chemie- und Pharmabranche auf der deutschen Rheinseite. Dieses manifestierte sich insbesondere in der vom Gemeinderat Grenzach-Whylens beschlossenen Veränderungssperre für das BASF-Areal mit der die Ansiedlung neuer Industriebetriebe verhindert werden sollte. Ziel des Runden Tisches war es, in den Dialog mit den ansässigen Bürgern zu treten, Ängste vor der Chemie- und Pharmaindustrie zu nehmen und dessen Image zu fördern.

 

In mehreren Sitzungen arbeiteten die Mitglieder des Runden Tisches in unterschiedlichen Arbeitsforen zu den Themen „Der Hochrhein als Industriestandort für Unternehmen“, „Arbeiten und Leben am Hochrhein“ sowie „Besser miteinander auskommen“. Man beschloss die Ergebnisse zusammenzufassen und die nächsten Schritte im Sinne der Chemie- und Pharmaindustrie am Hochrhein durch einen Steuerungskreis einleiten zu lassen. Dieser Kreis gründete 2015 mit einem Positionspapier in dem die gemeinsamen Ziele und Aufgaben der beteiligten Institutionen erfasst wurden, die heutige Initiative „Chemie am Hochrhein“.